“Form your Purse-onality” – Handtaschen und persönlicher Fortschritt

Im September haben wir mit dem Thema “Form your Purse-onality – Handtaschen und persönlicher Fortschritt” das Thema ‘Ziele setzten und erreichen’, das bereits Anfang des Jahres unter dem Motto “Zeit für mich” vorgestellt wurde, wieder aufgegriffen.

Das Ziel der Aktivität sollte es sein, das oben genannte Thema wieder ins Gedächtnis zu rufen, diejenigen zu honorieren, die sich Ziele gesetzt und erreicht oder daran gearbeitet haben und neuen Ansporn zu geben.

Um Interesse und Neugierde zu wecken, habe ich die Einladung wie unten zu sehen mit Bildern von Taschen gestaltet. Da ich nur wenige Tage Zeit für Planung und Umsetzung hatte, hat es nur für eine ausgedruckte Einladung gereicht. Lieber wäre es mir gewesen die Einladung noch attraktiver zu gestalten (in Form einer Taschen-Klappkarte o.Ä.), aber auch so war der gewünschte Aufmerksamkeitserweckungs-Effekt schon gegeben.

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Der ganze Abend stand also unter diesem Motto. Ich hatte eine Schwester beauftragt für gemütliches Licht zu sorgen, eine andere Schwester (die beruflich mit Handtaschen zu tun hat) hatte ich gebeten einige ihrer Exponate für die Dekoration mitzubringen, Andere hatte ich gebeten etwas zu unserem Buffet beizutragen, … . Ich selbst hatte mir vorgenommen ein kleines Mitgebsel zu basteln, das den Teilnehmern helfen sollte sich auch zu Hause noch eine Weile an das Erlebte und Besprochene zu erinnern.

Am Tag der Aktivität habe ich den Raum dem Thema entsprechend gemütlich gestaltet. Die Schwester, die für gemütliches Licht sorgen wollte hat eine Stehlampe und mehrere kleine Tischlampen mitgebracht, die eine gemütliche Atmosphäre geschaffen haben. Ich habe aus dem Gemeindehaus so viele Stühle wie möglich zusammen gesammelt und daraus verschieden hohe Stuhlstapel gestapelt, die ich an der Wand des Raumes entlang aufgestellt und dann mit weißen Tischdecken abgehängt habe und die Schwester die einige hübsche Handtaschen aus ihrem Geschäft mitgebracht hat, hat ihre Exponate dann auf diesen Podesten drapiert. Das war ein echter Hingucker und der Anblick der schönen Taschen hat der ein oder anderen Anwesenden schon ein gewisses Leuchten in die Augen gezaubert. 😉 Am Anfang haben alle in einem großen Stuhlkreis gesessen aber ich hatte auch schon Tische fürs Basteln bereitgestellt. Die benötigten Bastelmaterialien, wie Schere Kleber Lochzange …, habe ich in große Gläser und diese wiederum in kleine (farblich auf die Deko abgestimmte) Kindertäschchen gestellt somit war Notwendiges nett “verpackt” und gleich griffbereit. 🙂

Das Programm des Abends sah dann wie folgt aus:

  • Begrüßung (Lied: Nr. 154 + Anfangsgebet)
  • Einleitung (Was Anfang des Jahres begonnen wurde -> Persönliche Ziele setzten, in Angriff nehmen und erreichen; was ich mir bei dem Motto gedacht habe: Bei den Worten “Persönlicher Fortschritt” fällt mir u.A. das Gleichnis mit den zehn Jungfrauen ein, die Öl gesammelt haben um lange genug Licht zu haben. Damals war das ein eingängiges Beispiel, jeder besaß und gebrauchte eine solche Lampe. Jedoch heutzutage besitzt kaum noch eine Frau eine Öllampe. Aber ein (Hand)Tasche besitzt JEDE in irgendeiner Form, Farbe und Beschaffenheit. Tatsache bleibt aber: Ich kann aus meiner Öllampe/Handtasche nur rausholen, was ich vorher auch reingesteckt habe. Im geistigen Sinne also: wenn ich aus meiner geistigen ‘HandTasche’ bestimmte Fähigkeiten, Ideale, Charaktereigenschaften, Wissen, Erkenntnisse … herausholen möchte, dann muss ich diese Dinge vorher in mich/meine geistige HandTasche hineintun. Wie das funktionieren kann sagt uns der folgende Geistige Gedanke.) – 5min. –
  • Geistiger Gedanke (Generalkonferenzansprache von Elder Cook (Die verlorene Handtasche) April 2011; Bedeutung von Bildung in der Kirche, was die Heiligen Schriften darüber sagen) Diesen Geistigen Gedanken hat unsere FHV-Leiterin gegeben. – 10min. –
  • Überleitung zum ersten Spiel: LuB 46:11; wenigstens diese eine Gabe zu finden ist unsere Aufgabe.
  • Spiel: “Was fehlt in meiner Tasche” : 15 kleine Gegenstände (in einer Tasche), immer einer fehlt (wird verdeckt weggenommen): Anwesende müssen erraten welcher Gegenstand fehlt. – 10min. –
  • Überleitung zum nächsten Spiel: Zitat Präs. Hinckley, My dear Sisters, S. 9: “First, educate your hands and your minds. You belong to a church wich espouses education …. Get all the education you can. Train yourselves to make a contribution to the society in wich you will live. There is an essence of the divine in the improvement of the mind.” ; LuB 82:18
  • Spiel: “Eine Frage der Purse-önlichkeit” : Tasche mit verschiedenen Gegenständen rumgehen lassen, jeder zieht eine Sache (blind) heraus und sagt dann wie dieser Gegenstand zu ihm passt (oder auch nicht) und wie er ihn im Notfall kreativ/alternativ anwenden/verwenden würde.
    – je nach Anwesenheit: – 10-15min. – vielleicht auch länger –
  • Überleitung zum letzten Spiel: Zitat Präs. Grant, Die Töchter in meinem Reich, S. 197: „Gott wird uns – und daran glaube ich – die Fähigkeit verleihen, alle Arbeit zu verrichten, von der wir uns im Herzen vorgenommen haben, sie mit dem Segen Gottes, des himmlischen Vaters, zu schaffen. Wenn wir aber aufgeben, wenn wir uns entmutigen lassen, wenn wir zum Gipfel aufblicken und sagen: ‚Da komme ich doch niemals hinauf‘ und uns dann gar nicht erst anstrengen, dann werden wir auch nichts erreichen.“
  • Spiel: “Die höhere Ebene”: Einführung/Geschichte/HINTERGRUND: Am 26. Dezember 2004 ereignete sich vor der Küste Indonesiens ein gewaltiges Seebeben und löste einen tödlichen Tsunami aus, der über 200 000 Menschenleben forderte. Das war eine entsetzliche Katastrophe. An nur einem Tag änderte sich das Leben von Millionen Menschen. Doch es gab eine Gruppe, deren Dorf zwar zerstört wurde, die jedoch nicht einen Verletzten zu beklagen hatte. Warum? Sie wusste, dass ein Tsunami kommt. Die Moken leben in Dörfern auf Inseln vor der Küste von Thailand und Birma (Myanmar). Die meisten von ihnen sind Fischer, und ihr Leben ist abhängig vom Meer. Hunderte, vielleicht sogar tausende Jahre haben ihre Vorfahren den Ozean erforscht und ihre Erkenntnisse von Vater an Sohn weitergegeben. Besonders wichtig bei dieser Unterweisung war ihnen, was man zu tun hat, wenn sich der Ozean zurückzieht. Ihre Überlieferungen besagen, dass in so einem Fall der „Labun“ – eine Welle, die Menschen frisst – bald darauf eintrifft. Als die Dorfältesten die gefürchteten Zeichen sahen, riefen sie jedermann zu, sich eilends auf eine höhere Ebene zu begeben. Nicht alle hörten darauf. Ein alter Fischer sagte: „Keines der Kinder glaubte mir.“ Sogar seine eigene Tochter bezeichnete ihn als Lügner. Aber der alte Fischer gab erst Ruhe, als alle das Dorf verlassen und in höher gelegenes Gelände geflüchtet waren.) ZUSAMMENHANG/BEDEUTUNG: Auch Bildung /geistiger Fortschritt bringt uns auf eine höhere Ebene und besser geht das, wenn man sich gegenseitig anspornt und Mut macht, zum durchhalten motiviert. SPIELANLEITUNG: Die Anwesenden werden in zwei (etwa gleich große) Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe versucht aus Holz-Bauklötzen den höchsten Turm zu bauen. Fällt der Turm zusammen, wird wieder von vorne begonnen, bis die vorgegebene Zeit zu Ende ist. Alle die nicht mitbauen (wollen), feuern ihre jeweilige Gruppe an. – 10min. –
  • Überleitung zum basteln: Zitat Schw. Hinckley, My Dear Sisters, S. 46: “Develop some intellectual curiosity. If you have it, you will never be bored. If you haven’t, cultivate it, hold fast to it. Never let it go. To the intellectually curious, the world will always be full of magic, full of wonder. You will be interesting to your friends, to your spouse, and a joy to your children. You will be alive to all of the wonderful possibilities of this world.”
  • Papiertasche aus alten Kalenderblättern basteln10-15 min. Anleitung (aus einer ‘freundin’ Zeitschrift):Klick hier Geschenktüte aus Kalenderblättern
  • Fragerunde: Was für Ziele sind gesteckt/erreicht/begonnen worden? War das Motto Ansporn etwas zu erreichen? Persönliche Erfahrungsberichte der Schwestern – 15-20min. – (Eine Schwester hatte zuvor den Auftrag erhalten diese Fragerunde unauffällig zu protokollieren und dann für jedes erreichte oder begonnene Ziel das genannt wurde für die jeweilige Schwester eine kleine Urkunde zu fertigen, die dann am Sonntag nach der Aktivität überreicht wurden. Das kam gut an!)
  • Schlussgebet (Segnung der Speise)
  • Erfrischung (TASCHENbuffet: BlätterteigTaschen, MaulTaschen, TeigTaschen … halt alles mit Taschen ;)) – 15 min.-
Gesamtzeit: ca. 90min. (lieber etwa 2 Sunden einplanen)

Als Mitgebsel gabs dann noch für jede Teilnehmerin eine kleine Papiertasche (von mir gebastelt) mit einer kleinen Nascherei drin (damit schon mal was Schönes in der TASCHE ist. ;)).

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Idee und Anleitung zu diesen One Sheet Bags habe ich bei Tina Werner im Papierhandwerk gefunden.

 

2 Gedanken zu „“Form your Purse-onality” – Handtaschen und persönlicher Fortschritt

  1. Liebe Kathrin,
    wow! Und ich hab nur 1 Kind! Aber Du bist Inspiration pur! Ich hab tatsächlich meine alte Hose aus dem Kleidersack geholt und sie zerschnitten und bin jetzt fleissig am Häkeln :)), aber so ein schönes Vögelchen hat mein Körbchen dann leider nicht! LG, Sonja

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